Rauchmelder - Ihre Sicherheit, wenn es richtig "heiss" wird

In Deutschland gibt es rund 230.000 Brände pro Jahr, die zu 65 % am Tag und zu 35 % in der Nacht stattfinden. Doch 70 % der Brand-Toten sterben in der Nacht - sozusagen im Schlaf.

 

Erschrecken muss uns die bislang geringe Ausstattungsquote an Rauchmeldern in Deutschland. In den USA haben bereits 90 % aller privaten Haushalte Rauchmelder. In Deutschland sind es nur rund 20 %. Noch schlechter sieht die Bilanz in Österreich aus, wo es nur ganze 10 % sind.

 

Bei der geringen Ausstattungsrate in Deutschland darf man sich auch nicht wundern, wenn 600 Tote pro Jahr, 6.000 schwerst und 60.000 leicht Verletzte zu beklagen sind. Handlungsbedarf ist also dringlich.

 

In mehreren Bundesländern wird die Einführung der Rauchmelderpflicht diskutiert - noch ist sie Ländersache. Die Überarbeitung weiterer Landesbauordnungen ist zu erwarten.

 

Bei Mietern liegt der Wunsch nach einem Rauchmelder an erster Stelle. Erst dann folgen Wünsche nach Einbruchmeldung, Gasmelder, Heizungssteuerung oder einem schnellen Internetzugang. Wer einmal einen Brand "live" miterlebt hat, der weiß, wie schnell der Rauch einem den Atem raubt - lange bevor die Flammen in gefährliche Nähe kommen.

 

  • Mindestens ein Rauchwarnmelder sollte in Schlafräumen und Kinderzimmern sowie Fluren installiert sein - nicht jedoch in Küchen oder Bädern, da dort der Dampf bei der Nahrungszubereitung oder dem Duschen/ Baden zu Fehlalarmen führt
  • Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird - also am besten unter der Decke hängend, da Rauch nach oben steigt
  • Ausstattungspflicht für alle Objekte wäre wünschenswert
  • Wartungsanforderungen nach DIN 14676: Mindestens einmal jährlich oder nach Herstellerangaben

 

  • Sichtprüfung: Überprüfung, ob die Raucheindringöffnungen frei sind (Verschmutzung durch Staub) oder eine Beschädigung des Gerätes vorliegt
  • Alarmprüfung: Probeweisen Alarm über die Prüftaste auslösen
  • Batteriewechsel: Jährlich oder nach Angabe bis zu 10 Jahre - moderne Rauchmelder geben ein Signal, wenn die Batterie sich dem Ende zuneigt

 

Wie funktioniert ein Rauchwarnmelder?

 

Der Rauchwarnmelder arbeitet nach dem so genannten Streulichtprinzip. Das heißt, dass sich im Inneren der Geräte eine Rauchkammer befindet, in der eine Leuchtdiode regelmäßig Lichtstrahlen aussendet. Ist die Kammer rauchfrei, so treffen diese Strahlen nicht auf die Fotolinse, da die Oberfläche der Rauchkammer kein Licht reflektiert. Dringt Rauch in die Rauchkammer, werden die Lichtstrahlen gestreut und dadurch auf die Fotolinse abgelenkt. Der Rauchmelder erkennt Brandrauch und löst das Warnsignal aus. Das Gerät alarmiert solange, bis die Kammer wieder rauchfrei ist.

 

 

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